Die Seminarleiter

Fabian Kusawe von mohio e.V.

Bild von Fabian Kusawe

Vincenzo Grauso von Land der zwei Nile

Bild von Vincenzo Grauso

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Seminar (Neue) Medien in der entwicklungspolitischen Bildung, Nürnberg, 05.-07.09.14

Die Veranstaltung findet in Nürnberg, Caritas Pirckheimer Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg (siehe Google-Karte).

Die Neuen Medien bieten breit gefächerte Möglichkeiten, um im globalen Kontext relevante Informationen für die entwicklungspolitische Bildung zu recherchieren, eigene Erfahrungen mitzuteilen, Ergebnisse selbst initialisierter Projekte zu präsentieren, Handlungsoptionen anzuregen und sich dazu auszutauschen oder zu vernetzen. Gleichzeitig stehen wir in der Verantwortung Medien bewusst zu nutzen.

photo credit: Rosaura Ochoa via photopincc

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Globalisierungskritischer Stadtrundgang in Fulda vom 16.01.13

Galerie

Am 16. Januar 2013 fand die Veranstaltung im Auftrag von und im Zusammenarbeit mit dem  Weltladen Fulda in Fulda Stadtmitte  statt. Teilnehmer waren Jugendichen des Zentrums für Freiwilligen-, Friedens- und Zivildienst der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck . Hier finden Sie … Weiterlesen

„Süßes Gift – Hilfe als Geschäft“ – Film mit Podiumsdiskussion in Witzenhausen

Haben Sie schon den Film „Süßes Gift“ vom Regisseur Peter Heller gesehen?

Ich bin  vom Weltladen Witzenhausen zur Filmvorführung am  31. Januar 2013 im Capitol Kino eingeladen.  Am gleichen Abend nach der Vorführung findet eine Podiumsdiskussion mit dem Regisseur, anderen Gästen und mir statt.

Ich freue mich sehr auf diese Diskussion und hoffe, dass viele InteressentenInnen dabei sind.

Die „Entwicklungshilfe“ („Entwicklungszusammenarbeit“ gefällt mir besser, muss ich sagen) wird ab und zu in der Öffentlichkeit scharf kritisiert. Oft bei meinen Veranstaltungen treffe ich Personen, die Zweifel an Initiativen und Projekte  in diesem Feld ausdrücken.

„Klassische“Argumentationen sind mehr oder wenig „Die EZ bringt nichts“, „Wir stecken so viel Geld in die Projekte, aber ohne nachhaltige Resultate“, etc.

Wenn das so ist, stellt sich zuerst die Frage: wieso passiert das? Wieso „bringt die EZ nichts“?

Kein Thema: Die EZ ist eine umstrittene Materie. Mir ist es nach Erfahrung bekannt. Und ich muss gestehen, es ist mir nicht immer alles klar. Oder, besser zu sagen, gewisse Prinzipien, wie z. B. die Nachhaltigkeit der Entwicklungsprojekte, die Wirksamkeit, die konfliktsensible Planung, etc. sind klar. Die Realität und die Projektumsetzung sehen oft aus verschieden Gründen anders aus.

Bei der Podiumsdiskussion soll ich auch explizit die Meinung der Regierungs-EZ vertreten. Das heißt den Beitrag von Institutionen wie  giz oder (damals) Deutschem Entwicklungsdienst (DED).

Eine noch schwierigere Aufgabe, könnte man sagen.

Ich habe mir gut überlegt und möchte bei der Debatte in Witzenhausen  einfach folgende (persönliche) These präsentieren:

Die EZ spiegelt unsere Gesellschaft wider. Das heißt, die EZ ist, wie wir sind. Egal ob die Beiträge von Regierungs- oder Nichtregierungsorganisationen  geleistet sind.

Für mich ist es ganz deutlich: Wenn wir die EZ nicht gut finden, dann können/müssen wir sie ändern, durch unsere Partizipation, unser Engagement.

Ich habe dem Veranstalter (dem Weltladen Witzenhausen) die Vorführung des Videos „Africa For Norway – Initiative Radi-Aid“ nach dem Film von Herrn Heller vorgeschlagen. Dies ist ein zusätzliches Beispiel, wie wir Afrika wahrnehmen, und insofern ein anderer Spiegel unser Gesellschaft.

Sind Sie am 31.01. dabei? Ich würde mich sehr freuen, Sie dort  zu treffen.

Haben Sie den Film schon gesehen? Dann freue ich mich auf Kommentare und Anregungen.

Zur Lehrerfortbildung über den Fairen Handel in Fulda

Ich muss sagen, es ist keine Überraschung mehr, bei Veranstaltungen wie diese Lehrerfortbildung: Ich finde immer wieder engagierte, aufmerksame Lehrer und Lehrerinnen.

Die Veranstaltung ist eben insbesondere dank den Anregungen von den Teilnehmern und dem Erfahrungsaustausch gelungen.

Arbeiten als Lehrer ist generell schwierig.  Und, ich denke, es ist noch schwieriger, den Schülern alternative Themen wie den Fairen Handel anzubieten und Interesse entsprechend zu wecken.

Außerdem ist es  auch schwierig zu akzeptieren, dass die Veränderungen in der Gesellschaft nur „langsam“ vorangehen.

Aber wie lange leben wir in der jetzigen konsumistischen Gesellschaft? 20-30-40 Jahre?

Wir brauchen Zeit und Engagement, um neue nachhaltige Wege zu finden.

Die Investition in die neuen Generationen ist äußerst wichtig. Kein Thema.

Fähige und engagierte LehrerInnen gehören u.a.  einfach dazu.

Vielen Dank und alles Gute.

Workshop „Ansätze und Instrumente für die konfliktsensible Projektarbeit in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ)“

„Ein Entwicklungsprojekt gelingt, wenn die bei der Planung gesetzten Ziele erreicht werden“. So könnte man sagen.

Um den Projektstand zu prüfen und die Ergebnisse zu bewerten, werden oft technische und quantitative Indikatoren angewendet. Beispiele dafür sind die Anzahl von neu gebauten Schulen, die Anzahl von geimpften Kindern, die Anzahl der Teilnehmer an einem Fortbildungskurs, usw.

Es handelt sich eben um quantitative und nicht qualitative Kennzahlen.

Aber welche Qualität bieten z. B. jene Schulen?

Ein Projekt in Konfliktsituationen oder in einer Umgebung mit Konfliktpotenzial kann aber auch unerwünschte Resultate bringen. Durch Projektaktivitäten kann man absichtlich oder unabsichtlich Friedens- sowie Konfliktaspekte fördern.
Um bewusst zu handeln und ein Projekt als Beitrag zum Frieden zu nutzen, können gewisse Ansätze und Instrumente in der Planungs- und Umsetzungsphase eingesetzt werden.

Bild: Conflict-tree.

Mit diesen Themen und Aspekten wollen wir uns auseinandersetzen, bei diesem Workshop. Veranstalter ist die Evangelische Studierendengemeinde Siegen.

Ich bin gespannt, welche Überlegungen wir anstellen werden.

Und was ich immer sehr anregend finde, ist die Teilnahme von vielen ausländischen Studis. Ich erwarte deswegen vielfältige Meinungen und neue Ideen.