Tag 1 – Modul 2 – Urbanisierung und Wasser

Beschreibung

Wasser ist Lebensgrundlage für jedes Volk in jedem Land, im ländlichen Raum sowie in der Stadt. Was passiert aber in einem Kontext, in dem die Umgebung von einer sehr starken Urbanisierung geprägt ist? Aus welchen Gründen ergibt sich überhaupt eine rasche und teilweise abnorme Ausbreitung der Stadt? Welche Konsequenzen kann die Urbanisierung auf dien Wasserressourcen und die Lebensbedingungen haben?

Dies soll beispielhaft an der Entwicklung der Stadt Juba, der Hauptstadt des neuen Staates Südsudan aufgezeigt werden, deren Entwicklung insgesamt und mit dem Fokus auf die Wasserversorgung, von der britischen Kolonialzeit bis zu den Jahren des Wiederaufbaus nach dem mehr als zwanzig Jahre dauernden Bürgerkrieg.

Zielsetzung

Die Teilnehmer sollen durch das Beispiel Juba:

  • Dynamik, Hintergründe und Konsequenzen der Urbanisierung auf die Wasserressourcen und die Lebensgrundlagen der Bevölkerung in dem Kontext einer afrikanischen Stadt erkennen
  • Das eigene Bewusstsein über Handlungsbedarf und Chancen mit Fokus auf die externe Entwicklungshilfe erhöhen.

Tag 1 – Modul 1 – Wasser: Lebensgrundlage – Eine Einfürung

Beschreibung

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Ein Mensch kann ohne Wasser lediglich 48 Stunden überleben, ohne Nahrung dagegen 40 Tage.

Wasser ist die Grundlage für Entwicklung. Ob Landwirtschaftliche Produktion, Industrieproduktion, Energiegewinnung … ohne Wasser ist dies nicht möglich.

Doch die Wasserressourcen sind begrenzt und für eine nachhaltige Wassernutzung ist der derzeitige Umgang mit dieser Ressource problematisch,  es wird mehr Wasser entnommen als durch Regen wieder zugeführt.

In diesem Modul wollen wir das Thema Wasser Übersichtsartig bearbeiten. Daher werden hier grundlegende Informationen über Verfügbarkeit von Wasser,  Wasserverbrauch, Probleme der Wassernutzung sowie Zugang zu Wasser bzw. dessen Fehlen und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Leben der Menschen vermittelt.

Zielsetzung

Die TN sollen sich mit den verschiedenen Aspekten auseinandersetzen, um so zum einen ihren eigenen Umgang mit Wasser hinterfragen lernen, aber auch die Problematik zu erkennen, die fehlender oder unzureichender Zugang zu Wasser  für die Menschen in Entwicklungsländern mit sich bringt.

Wassertagung in Giessen – Veranstaltungsort

Kurzmitteilung

Die Veranstaltung findet bei dem IFZ (Interdisziplinäres Forschungszentrum), Heinrich-Buff-Ring 26, 35392 Gießen; Raum IFZ B 303  statt.

Wie Sie das IFZ erreichen, erfahren Sie es unter http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/zentren/ifz/kontakt/wegbeschreibung.

Siehe bitte die Google-Karte unten.

Wassertagung: Geplante Uhrzeiten

Tag 1

  • 10,00 – 11,30 Uhr – Einführung
  • 11,30 – 11,45 Uhr – Pause
  • 11,45 – 13,15 Uhr – Modul 1a „Urbanisierung und Wasser“
  • 13,15 – 14,00 Uhr – Mittagspause
  • 14,00 – 15,30 Uhr – Modul 1b „Wasser und Gesundheit“
  • 15,30 – 15,45 Uhr – Pause
  • 15,45 – 16,30 Uhr – Zusammenfassung und Evaluierung

Tag 2

  • 10,00 – 11,30 Uhr – Modul 2a „Das Problem der Privatisierung von Wasserversorgung“
  • 11,30 – 11,45 Uhr – Pause
  • 11,45 – 13,15 Uhr – Modul 2b „Wasser und Konflikte“
  • 13,15 – 14,00 Uhr – Mittagspause
  • 14,00 – 15,30 Uhr – Modul 2c „Virtuelles Wasser
  • 15,30 – 15,45 Uhr – Pause
  • 15,45 – 16,30 Uhr – Zusammenfassung und Evaluierung

Was ist der Arbeitskreis Ernährungsökologie?

Hallo!

Veranstalter der Wassertagung ist der Studentische Arbeitskreis Ernährungsökologie der Uni-Gießen.

Unten finden Sie eine kurze Präsentation.

Was ist der Arbeitskreis Ernährungsökologie?

Wir sind eine Gruppe von StudentInnen der Justus-Liebig-Universität Gießen. Wir wollen durch unser Engagement die komplexen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Bereichen der Ernährung (Gesundheit, Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft) aufzeigen und den Begriff der Ernährungsökologie mit seinem interdisziplinären Anspruch „unter die Leute“ und in die Diskussion zu bringen.

Kontinuierliche finanzielle Unterstützung erhalten wir von der Eden-Stiftung, Bad Soden.

AK Ernährungsökologie - Gruppenbild

Mehr erfahren Sie unter:

Ernährungsökologie: Was ist das?

Schönen guten Morgen!

Ich möchte den Begriff kurz präsentieren. Die Materie ist sehr ernst, wichtig und interessant.

Frau Schmidt (Studentische Arbeitskreis Ernährungsökologie der Uni-Gießen) hat mir netterweise für den Zweck einen kurzen Text zugeschickt.

Vielen Dank!

Was ist Ernährungsökologie? 

Ernährung ist mehr als Essen und Trinken. Jeder Mensch lebt in ei­nem Netzwerk von natürlichen und sozialen Systemen, die sich ge­genseitig beeinflussen und ergänzen. Der Mensch hat durch sein Er­nährungsverhalten nicht nur Einfluss auf seine persönliche Gesund­heit, sondern auch auf die Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. So hat ein Lebensmittel, bis es bei uns auf dem Teller landet, meistens einen weiten Weg hinter sich. Nach der landwirtschaftlichen Erzeu­gung folgt in der Regel die Verarbeitung in Industrie oder Handwerk. Das Produkt muss verpackt, vermarktet und transportiert werden. Im Haushalt schließt sich die Zubereitung, der Verzehr und die Entsor­gung an. Diese Prozesse können einen enormen Ressourcenver­brauch mit sich ziehen, weswegen die Umweltverträglichkeit berücksichtigt werden sollte.

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